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Schäuble, oh Schäuble, was willst du uns da erzählen

(Huly's)Schäuble sagt "Natürlich gehört Kreditaufnahme auch zu den Einnahmen". Und daher kann auch eine schwäbische Hausfrau Kredite einfach wie andere Einnahmen ausgeben.

Für wie blöd hält Schäuble uns Sparer eigentlich, dass wir zwischen "verdienten" Einnahmen und Kredit nicht unterscheiden können. Weiß er wirklich nicht, dass wir Einnahmen nicht zurückzahlen müssen? Kredite aber sehr wohl und das zusätzlich Zinsen.


Wer Einnahmen und Kredit gleichstellt und so die Staatsverschuldung klein redet hat seinen Ministerposten nicht verdient.

Übrigens, über Sparen haben wir von Schäuble noch nichts gehört, was der Aufmerksamkeit Wert wäre.


Hier der Originaltext:
Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble zum Bundeshaushalt 2010

„Ich habe gelegentlich schon gesagt, das Leitbild der schwäbischen Hausfrau ist insofern gut, da niemand auf Dauer mehr ausgeben kann, als er einnimmt. Natürlich gehört Kreditaufnahme auch zu den Einnahmen. 2010 haben wir eine Neuverschuldung von 85,8 Milliarden Euro [Glossar], bei so einer Neuverschuldung würde eine schwäbische Hausfrau ein bisschen Schwierigkeiten haben.


Der Bundeshaushalt ...hat aber in einer modernen Volkswirtschaft eine so große wirtschaftliche Bedeutung, dass er sich natürlich seiner wirtschaftspolitischen Gesamtverantwortung bewusst sein muss. Deswegen mussten wir richtigerweise - das ist ja auch völlig unbestritten, national wie international - auf eine ganz außergewöhnliche Krise von Wirtschaft und Finanzen reagieren. Wir verstärken nicht prozyklisch die Krise, sondern gleichen die rückläufigen Beitrags- und Steuereinnahmen durch höhere Neuverschuldung aus.


Mit diesem Entwurf des Bundeshaushalts halten wir die Neuverschuldung ein, die wir damals im ersten Regierungsentwurf in der vergangenen Legislaturperiode schon mit 86,1 Milliarden Euro vorgesehen haben - trotz all den weiteren Dingen, die wir im Koalitionsvertrag als Sofortmaßnahmen zum 1. Januar beschlossen haben. Die zusätzlichen Ausgaben dafür belaufen sich auf 10 Milliarden Euro. Das ging nur, weil wir in den anderen Positionen des Haushalts äußerst restriktiv gewesen sind."

Dr. Wolfgang Schäuble, Bundesminister der Finanzen
am 19.01.2010
Quelle http://www.bundesfinanzministerium.de/DE/BMF__Startseite/nachgehakt/2010/003/100119__schw__Hausfrau.html?__nnn=true

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