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Druckkosten sparen

Beim Drucken sparenKönnen Sie sich Ihren Arbeitsplatz in der Firma, im Büro oder in Ihrem Arbeitszimmer zu Hause ohne Papier vorstellen? Wahrscheinlich nicht. Wer viel am Bildschirm arbeitet, druckt oft Informationen aus dem Internet, E-Mails, Texte, Briefe und Zeichnungen aus, um sie nochmal in Ruhe zu lesen, zu bearbeiten und mit eigenen Notizen zu versehen. Doch drucken ist auf die Dauer richtig teuer. Wir verraten Ihnen, wie Sie mit einigen Tricks Ihre Druckkosten um mehr als die Hälfte reduzieren und kräftig sparen können!

Clever einkaufen
Schon beim Kauf eines Druckers haben Sie die Möglichkeit, bewusst Einfluss auf Ihre späteren Kosten zu nehmen. Kaufen Sie den Drucker für die Firma oder für den privaten Gebrauch? Überlegen sie genau, welche Art von Ausdrucken Sie später brauchen werden, um den richtigen Druckertyp zu kaufen. Sparen.de gibt Ihnen den Tipp, sich vor allem über Folgendes zu informieren: Wie viel kosten Ersatzpatronen und gibt es für den jeweiligen Druckertyp nachfüllbare Fremdpatronen.

Druckmenge reduzieren
Der erste und wichtigste Schritt Richtung sparsames Drucken ist, einfach weniger zu drucken. Beobachten und analysieren Sie Ihr Druckverhalten. Fragen Sie sich immer, bevor Sie drucken, ob  der Ausdruck wirklich erforderlich ist. Kürzere Informationen, beispielsweise E-Mails, die sie ausdrucken und nach dem Lesen sofort zum Altpapier legen, sollten Sie zukünftig nicht mehr ausdrucken.

Beim Drucken
Schmeißen Sie einseitig gedruckte Kontrollausdrucke nicht sofort weg, sondern sammeln Sie sie und nutzen sie die zweite, noch leere Seite für einen weiteren Ausdruck aus. Das spart enorm viel Papier. Dabei können Sie jede Menge Tinte sparen, wenn sie die Musterausdrucke grundsätzlich mit der Einstellung „niedrige Qualität“ ausdrucken. Diese reicht hierfür vollkommen aus.
Wenn Sie Internetseiten ausdrucken wollen, dann achten Sie darauf, dass Sie nur den Abschnitt ausdrucken, für den Sie sich interessieren. Hierbei ist es ratsam, den Text zuerst in ein Textverarbeitungsprogramm zu kopieren. Wenn Sie danach die Schrift des Textes verkleinern, können sie viel Druckpapier sparen und unnötiges Ausdrucken von von Bildern und Grafiken vermeiden.

Vorsicht beim Tintenstrahldrucker
Der Tintenstrahldrucker verbraucht Tinte leider nicht nur beim Drucken. Achten Sie darauf, dass Sie den Drucker nicht an eine schaltbare Steckdosenleiste, sondern separat ans Stromnetz anschließen. Beim Einschalten wird der Tintenkopf jedes Mal mit Tinte gewaschen, damit er voll einsatzbereit ist. Passiert das jeden Tag, verschwenden Sie mehr Tinte als Sie Strom sparen. Schätzungsweise werden Sie spätestens nach dem achtzigsten Einschalten die Patrone wechseln müssen.

Druckpatronen
Original-Druckpatronen, besonders für Tintenstrahldrucker, sind nicht gerade günstig, um nicht zu sagen richtig teuer. Das weiß jeder, der regelmäßig druckt. Beim Anblick der Preise sieht nicht nur  das Papier blass aus. Die Patronen kosten zwischen dreißig und fünfundvierzig Euro. Wer direkt ein Set, bestehend aus schwarzer und bunter Farbe, kaufen möchte, bezahlt gut und gerne so viel wie für den Drucker selbst.
Sie müssen jedoch gar nicht Original-Tintenpatronen kaufen. Der Markt bietet mittlerweile eine Menge an passenden, nachgebauten Fremdpatronen an, die zum nahezu gleichen Ergebnis führen.  Dabei ist das Sparpotential groß: Die Druckkosten verringern sich um fünfzig bis zu siebzig Prozent.
Wenn Sie die Patronen selbst nachfüllen, können Sie die Ersparnis auf bis zu achtzig Prozent steigern.
Sie können die Lebensdauer der Patrone erheblich verlängern und den Kauf um einige Wochen nach hinten verschieben, wenn sie, wie bereits oben beschrieben, darauf achten, Proben mit „niedriger Qualität“ auszudrucken.
Übrigens: Auch für Multi-Funktionsgeräte namhafter Hersteller wie HP oder Epson können Sie passende Fremdpatronen kaufen.

Selbst nachfüllen
Prinzipiell stehen Sie vor der Entscheidung, die Patronen selbst nachzufüllen oder sie an der Drucker-Tankstelle nachfüllen zu lassen. Wenn sie geschickt sind, sollte dem Selbstfüllen nichts im Wege stehen. Allerdings ist das Risiko, Finger, Kleidung und die nähere Umgebung mit Flecken zu verschmutzen, relativ hoch. Benutzten Sie daher zum Nachfüllen stets feste Unterlagen. Die Nachfülltinte und die dazugehörenden Instrumente, bekommen Sie beispielsweise bei Data Becker. Damit der Speicherschwamm in der Patrone nicht austrocknet und Sie die Patrone mehrfach nachfüllen und benutzen können, dürfen Sie sie nicht leer drucken.
Für ein Nachfüllset für schwarze Tinte bezahlen Sie etwa zwölf bis vierzehn Euro und können die Patrone etwa zehnmal nachfüllen. Im Vergleich zur Originalpatrone, die etwa zehn bis vierzehn Euro kostet, ist eine Ersparnis von etwa einhundert Euro und mehr möglich.

Drucker-Tankstelle
Die Drucker-Tankstellen erobern immer mehr Städte Deutschlands. Großer Vorteil dabei ist: Sie müssen sich nicht selbst die Finger schmutzig machen und sparen im Vergleich zu einer neuen Patrone etwa fünfzig Prozent und mehr an Kosten. Sie geben Ihre leere Patrone an der Tankstelle ab und bekommen sie voll gefüllt wieder zurück. Nützlich ist das Nachfüllen an der Tankstelle auch aufgrund der Tatsache, dass die Patrone dabei auf ihre Betriebsfähigkeit hin geprüft wird. Zusätzlich haben Sie auch die Möglichkeit, bereits nachgefüllte Patronen preiswert zu kaufen. Die Tankstellen geben Ihnen außerdem eine Garantie: innerhalb von zwei Wochen können Sie die Patrone reklamieren.
Eine Neucodierung der Tintenbehälter bei Epson-Patronen stellt ebenfalls einen geldwerten Vorteil dar: Beim Selbstfüllen müssten Sie dafür ein spezielles Gerät kaufen, das etwa zwanzig Euro kostet.

Ob Sie die Patronen selbst nachfüllen oder nachfüllen lassen, Eines steht fest: Der Umwelt tun Sie damit einen großen Gefallen.

Das Sparpotential auf einen Blick:

Schwarze Patrone Canon (Tintenstrahldrucker) Drei Farbpatronen Canon (Tintenstrahldrucker)  
Kosten für Nachfüllung (EUR) 6,5011
Kosten für Neupatronen (EUR) 10 bis 141 (pro Farbe) oder 18 bis 22 (mehrfarbig)

Druckertypen im Vergleich:

TintenstrahldruckerLaserdrucker

Er gehört zu den am weitesten verbreiteten Druckertypen in Firmen, Büros und privaten Haushalten.

Dieser Druckertyp findet immer Zustimmung unter den Verbrauchern.

Vorteile

Vorteile

Er ist günstig im Erwerb: Bei einem Farbdrucker, der sowohl in schwarzweiß als auch in Farbe druck, liegt der Preis deutlich unter einhundert Euro: Sie bekommen ihn schon ab 45 Euro.
Er arbeitet sehr leise und eignet sich daher ideal auch für das private Arbeitszimmer.
Mit bis zu 16 DIN A 4 Seiten pro Minute ist die Druckgeschwindigkeit hoch.
Er besitzt viele Fähigkeiten: Sie können neben dem Ausdruck von herkömmlichen Briefen und anderen Texten auch farbige Overhead-Folien und Präsentationen erstellen und sogar farbige Fotos drucken.

Sein geringer Lärmpegel macht das Drucken zu einer angenehmen Beschäftigung.
Auch die Druckqualität kann sich sehen lassen.
Die Druckgeschwindigkeit ist mit etwa zehn bis vierzehn Ausdrucken pro Minute in DIN A 4 ebenfalls hoch.
Einen hohen Nutzwert hat dieser Druckertyp auch durch seine relativ einfache Bedienung. Die hohen Anschaffungskosten darf man nicht unbedingt als Nachteil sehen: Bei einem Preis von etwa vier Cent pro Seite haben sich die Kosten schnell amortisiert.

Nachteile

Nachteile

Um eine anständige Foto-Qualität zu erhalten, benötigen Sie spezielles Papier, das wiederum teurer in der Anschaffung ist.

Beim Farblaserdrucker sind die Verbrauchskosten relativ hoch. Das kommt durch die Vorheizphase, die Strom verbraucht.

Ein farbiger Ausdruck wird Sie jedes Mal auf eine harte Geduldsprobe stellen, denn er dauert verhältnismäßig lang.
Seine Verbrauchskosten sind vergleichsweise hoch: Sie müssen mit mindestens zehn Cent und mehr pro Seite bei einem schwarzen Ausdruck rechnen. Bei farbigen Ausdrucken müssen Sie sogar mit dem vierfachen Preis rechnen.

 

Sonderfall HP
HP-Drucker eignen sich besonders für diejenigen Verbraucher, die verhältnismäßig wenig drucken.
Der Vorteil ist, dass der Druckknopf in die Tintenpatrone integriert ist. Das bedeutet, dass Sie bei einer Verstopfung, die nach längerer Auszeit auftreten kann, nur die Patrone und nicht gleich das ganze Gerät auswechseln brauchen.

Nadel- und Matrix-Drucker
Mit diesem Druckertyp kann man sehr gut Durchschläge drucken. Außerdem eignet er sich für diejenigen, die viele Rechnungen, Etiketten und Aufkleber ausdrucken: Die Stückpreise sind hier sehr gering. Die Verbrauchskosten liegen ebenfalls in geringen Preislagen.
Für den täglichen, privaten Bedarf eignet er sich nicht, da er einen hohen Lärmpegel und eine vergleichsweise geringe Druckqualität aufweist.

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Kriterien noch einmal zusammen:

 Tintenstrahl- drucker  Laserdrucker schwarz  Farblaser- drucker  Nadel- und Matrix-Drucker  
Anschaffungs- kostenGeringHoch Hoch Hoch 
Verbrauchs- kosten Hoch: >10 Cent / SeiteGering: < 4 Cent / SeiteHoch: VorheizphaseGering
Druckqualitäthäng stark vom verwendeten Papier abHochHochGering 
LärmpegelGeringGering Gering Hoch 
Druck- geschwindigkeit

Hoch: bis zu 16 Seiten pro Minute in s/w
Gering: beim Ausdruck in Farbe

Hoch: 10 - 14 Seiten / MinuteHoch: ca. 24 Seiten / MinuteHoch

Multifunktionsgeräte
Mit einem multifunktionalen Gerät schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Es ist nicht nur preiswerter, sondern spart auch viel Platz im Vergleich zu mehreren Einzelgeräten und eignet sich besonders gut für kleine Büros und für den privaten Arbeitsplatz. In diesem Gerät können Drucker, Scanner und Fax integriert sein. Wenn Sie diese Geräte einzeln kaufen, müssen Sie mit etwa zwei- bis dreihundert Euro rechnen. Im Gegensatz dazu bekommen sie ein multifunktionales Gerät beispielsweise der Marke Epson schon für etwa achtzig Euro. Das ergibt ein beachtliches Sparpotential. In den letzten Jahren ist es der Technologie gelungen, die Qualität von Multi-Funktionsgeräten erheblich zu verbessern. Das allgemein bekannte Vorurteil, sie würden jede Menge können, aber nichts davon richtig, trifft längst nicht mehr zu.

Die Verbrauchskosten hängen maßgeblich von dem Tintenpreis ab. So viel müssen Sie etwa für eine DIN A4 Seite in Schwarzweiß und Farbe bezahlen:

schwarzweißer Ausdruck Ausdruck in Farbe 
Epson Stylus DX0,07 EUR0,44 EUR
Hewlett Packard0,12 EUR0,75 EUR
Brother MFC-74200,11 EUR0,48 EUR
Philips MF-Jet 4600,29 EUR0,85 EUR

Sparen.de empfiehlt:

  • Bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen: Informieren Sie sich vorher über den Preis von Ersatzpatronen und ob es nachfüllbare Fremdpatronen gibt.
  • Wenigdruckern empfehlen wir Drucker der Marke Hewlett Packard: Bei Verstopfung brauchen Sie nicht gleich das ganze Gerät, sondern nur die Patrone mit integriertem Druckknopf auszutauschen.
  • Für Vieldrucker sind Modelle von Epson und Canon mit niedrigen Tintenpreisen empfehlenswert.
  • Denken Sie über ein günstiges, platzsparendes und qualitativ gutes Multifunktionsgerät nach: dieses Gerät eigenet sich sehr gut für den Einsatz in kleinen Büros und am privaten Arbeitsplatz.
  • Schließen Sie einen HP-Drucker auf keinen Fall an eine Steckdosenleiste an: Jedes Einschalten verschwendet unnötig Tinte.
        

01/07 (aa)

Lesen Sie auch unseren Artikel über Mulitfunktionsgeräte
Wir informieren Sie über den Dauertest bei Billigtinte

 

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