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Wie du beim Lotto sparen kannst

Wie du beim Lotto sparen kannst

Lotto spielen ist in Deutschland populär, doch die Kosten, die mit dem Ganzen verbunden sind, sind nicht zu verachten. Je nach Spiel müssen etwa zehn Euro am Beispiel von 6 aus 49 mit Zusatzzahl einkalkuliert werden. Wer beim Lotto spielen sparen möchte, dem kommt allerdings der Umstand zugute, dass die Gebühren nicht einheitlich geregelt sind. Die folgenden Zeilen verraten hierzu weitere Details.

Lottoschein, Stift und Geld liegen auf dem Tisch.

Regelmäßiges Lotto spielen kostet viel Geld, aber es können dabei auch Kosten gespart werden. Bildquelle: Rawpixel.com - 1038614926 / Shutterstock.com

 

So teuer ist Lotto spielen bei den einzelnen Spielen 

Lotto spielen ist beliebt, aber Lotto spielen ist teuer. Viele spielen trotzdem und rechtfertigen ihren monetären Einsatz mit dem potenziellen Gewinn von Millionen von Euro oder der Möglichkeit, endlich einen teuren Kredit zurückzahlen zu können. Ein jeder Lottospieler weiß, dass sich die Lotto-Kosten je nach Ziehungsart und Lotterie und auch von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. Füllt man einen Lottoschein für das beliebte Spiel 6 aus 49 vollständig aus, so zahlt man dafür etwa 10 Euro insgesamt bei Kosten von einem Euro pro Feld im deutschen Lottoblock. So sehen die Kosten bei weiteren Spielen aus, die ebenfalls beliebt sind:

 

Lotterie

Spieleinsatz

Spiel 77

2,50 Euro

Super 6

1,25 Euro

Eurojackpot

2,00 Euro

 

Dass sich das Ganze durchaus lohnen kann, verdeutlicht ein Blick auf den minimalen Hauptgewinn, der etwa beim Eurojackpot anfällt. Er liegt bei 10 Millionen Euro, was im Übrigen auch dann gilt, wenn der Jackpot bereits in der vorherigen Woche geknackt worden ist. Auch bei 6 aus 49 kann es sich auf monetärer Ebene richtig lohnen. Der bisher größte Jackpot bei diesem Spiel wurde im Jahr 2006 von einem Spieler aus Nordrhein-Westfalen geknackt und lag bei knapp 37,5 Millionen Euro.

 

Sparen lässt sich bei den Gebühren je nach Bundesland

Geld und Sparschwein auf dem Tisch.

Während die Kosten für Tipps pro Feld einheitlich geregelt sind, gibt es Unterschiede bei den Gebühren je nach Bundesland. Bildquelle: didesign021 – 371404579 / Shutterstock.com

 

So weit so gut - was viele nicht wissen: Die Lottoschein-Kosten respektive die Gebühren, die beim Spielen anfallen, unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland:

  1. In Bremen, Niedersachsen sowie dem Saarland und Schleswig-Holstein kostet ein Schein 60 Cent, genauso wie in Hamburg
  2. Das Lottospiel in Baden-Württemberg ist hingegen viel günstiger und kostet nur 20 Cent, wenn man über das Internet spielt

Insgesamt liegt der Mindesteinsatz im ersten Fall also bei 1,60 Euro, im zweiten bei 1,20 Euro. Sofern man in Baden-Württemberg nicht über das Internet, sondern in einer der zahlreichen Lottoannahmestellen seinen Schein abgibt, ergeben sich Kosten in Höhe von 1,35 Euro. 1,25 Euro Mindesteinsatz gilt hingegen beispielsweise in Brandenburg, Sachsen-Anhalt oder auch in Berlin. Nordrhein-Westfalen wiederum und das Bundesland Rheinland-Pfalz verlangen 1,35 Euro. Vergleicht man alle Kosten miteinander, so lässt sich ein klares Nord-Süd-Gefälle erkennen – vorausgesetzt, man lässt das Saarland in der Betrachtung außen vor.

 

Gründe für unterschiedliche Gebühren sind vielfältig

Nach den doch recht deutlichen Schwankungen, die man beim direkten Vergleich erkennen kann, fragt sich, welche Gründe diese verursachen. Lotto Bremen sagt zu diesem Thema:

„Wir sind die kleinste Lottogesellschaft in der Bundesrepublik. Deshalb haben wir relativ zu den größeren Gesellschaften die höchsten Sockelkosten.“

Mit zu den teuersten Anbietern gehört auch das Lottospiel in Schleswig-Holstein. Begründet wird das dort mit schwierigeren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Studiert man die übrigen Begründungen, so scheint keine zu abwegig zu sein – selbst die höheren Spritkosten werden am Beispiel vom Bundesland Niedersachsen für höhere Gebühren herangezogen. Hier sei nämlich die Zahl der Lottoannahmestellen im Flächenland größer und die Abstände zwischen den Filialen weiter. Fernab von jeder Begründung können die einzelnen Bundesländer ihre Preise eigenständig strukturieren, denn die Gebührenkalkulation ist eine Entscheidung, die die Landeslotteriegesellschaften autonom treffen. Hinzu kommt, dass die Lotteriegesellschaften über die Landesgrenzen hinaus nicht mit anderen Bundesländern konkurrieren dürfen, das verbietet der Glücksspielstaatsvertrag.

 

Bildquellen:

Rawpixel.com - 1038614926 / Shutterstock.com

didesign021 – 371404579 / Shutterstock.com